An Sprachsalz 2017 in Hall in Tirol. Ein Festival mit Begegnungen, Entdeckungen und guten Gesprächen. Zum Beispiel mit Rolf Lyssy, Sacha Batthyany, A. L. Kennedy und Svenja Herrmann. Fotos von Yves Noir und Denis Moergenthaler.

 

In Uzwil (Schweiz, Kanton St. Gallen) unterhielt ich mich mit Star-Fußballjournalist Marcel Reif über Themen wie "Fußball und Geld", "Fußball und Marketing", "Schweizer Meisterschaft", den Umgang mit Kritik und über persönliche Erlebnisse in seiner Karriere, die auch in seinem sehr unterhaltsamen Buch "Nachspielzeit - ein Leben mit dem Fußball" (Kiepenheuer & Witch) zu lesen sind. Mit ihm ist es immer wieder eine Freude. Hier ist ein ausführlicher Bericht vom Anlass von Infowilplus zu lesen.

Für BirdLife Zürich durfte ich 2017 die Pfingstexkursion organisieren und mit dem Dream-Team Botanikerin Sarah Burg und Ornithologe Martin Schuck konnten wir den Teilnehmenden das Naturschutzgebiet rund um den Heidsee (Lenzerheide, Graubünden), die Alp Flix und die südlichen Hänge bei Filisur zeigen. Jörg Paul Müller erläuterte die Geschichte der Alp Flix, die früher eine Walser-Siedlung war und heute eine riesige Biodiversität birgt. Regula Ott erklärte erklärte das Konzept des Parc Ela und die Ziele des naturnahen und nachhaltigen Lebens und Wirtschaftens der hiesigen Bevölkerung. Das Hotel Schweizerhof erwies sich als herzlicher und unkomplizierter Gastgeber und deckte für die Frühaufsteher-Truppe sogar in aller Herrgottsfrühe den Frühstücks-Tisch. Das Bild stammt von Nicole Trucksess, der Redaktorin der Zeitung Novitats. Ihr Bericht kann man hier lesen...

Auf Einladung unterhielt ich mich in einer Art Workshop mit Lehrpersonen in der Gemeindebibliothek Hombrechtikon (Kanton Zürich) über Themen wie "Ab wann wird es zur Literatur?" oder "Wie kann Lesen gefördert werden?" oder "Was macht ein gutes Buch aus und welche sollten gelesen werden?". Nach fast zwei Stunden anregendem Austausch setzten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hin zum Gruppenbild mit den besprochenen Büchern.

Stammen die Kopfschmerzen wirklich vom Wetterwechsel? Wie funktioniert eigentlich der Föhn? Warum spricht man in der Wetterprognose von einer "Front"? Was macht das Wetter mit uns und wir mit dem Klima? Diese und noch mehr Fragen füllten eine Stunde Gespräch mit Thomas Bucheli von SRF Meteo. Sein Fachwissen, seine Leidenschaft für das Wetter steckte das zahlreich erschienene Publikum in der Gemeindebibliothek Hombrechtikon dergestalt an, dass am anschließenden Apéro intensiv weiter diskutiert wurde. (Foto: Zürichsee Zeitung)

Vor vollem Haus präsentierte Lukas Holliger im Literaturhaus Basel seinen Roman "Das kürzere Leben des Klaus" (Zytglogge). Ein arbeitsloser und einsamer Kinovorführer beobachtet das Leben der anderen und stößt auf einen genauso einsamen Papeteristen, der sich trotz vermeintlicher Familienidylle in die Französin Yvonne verliebt, und immer mehr in ein Leben stolpert, das keiner haben will. Auch seine vermeintlich starke Frau mit klaren Karrierezielen im Theater zeigt im Laufe der Geschichte Schwächen, die überraschen. Holliger gelang ein lesenswertes Buch nah bei seinen Figuren, mit ihren Sehnsüchten und Peinlichkeiten, die uns nicht ganz unvertraut vorkommen. Sein jahrelanges Arbeiten hat sich gelohnt, denn der Roman ist ein erzählfreudiger Wurf, voll von kleinen wunderbaren Momenten, hinterlegt mit Ironie und Empathie. (Foto: Praktikant des Literaturhauses Basel)

Der Käser aus Andeer, Marcel Bienerth, und Kartoffelkenner aus Filisur, Marcel Heinrich, vermittelten uns Einblicke in die tägliche Arbeiten der Biowirtschaften. Beide seien aus Überzeugung für das Bio-Label, denn nur Biokultur ginge mit der Umwelt um, wie sie es verdiene. Beide machten auch wirtschaftlich sehr schwierige Zeiten durch und beide sind heute erfolgreich und haben ihren Entscheid für diesen Lebens- und Berufsweg nie bereut. Am Schluss servierte Hotelgastgeberin Claudia Züllig dem Publikum leckere Häppchen, die die beiden mitgebracht haben. 

Fast hätten wir die Zeit vergessen bei unserem Gespräch im Hotel Schweizerhof. Mona Vetsch kam von Ihren Drehreisen fürs Schweizer Fernsehen zurück und meint, dass sie nirgends zum Leben bleiben würde, sondern immer wieder gerne in die Schweiz zurückkehre. Wir unterhielten uns über die Wichtigkeit der Kultur für das Leben und die Qualität unserer Gesellschaft. Auch rätselten wir über die politischen Trends auf der Weltbühne und sprachen über die Notwendigkeit einer nachhaltigen Bildung wie Unterhaltung durch die rechtlich öffentlichen Sender. Anschließend beim geselligen Ausklang in der Lobby meinte der Redakteur der Aargauer Zeitung, Jörg Meier, dass er noch stundenlang zuhören hätte können. Fürwahr, es ist immer wieder eine Freude mit Mona Vetsch darüber zu diskutieren, was uns heute allen angeht. (Bild: Nicole Trucksess, Novitats)

Anlässlich des Talks am Berg" im Hotel Schweizerhof Lenzerheide zeigte der Filmer Marc Tschudin den Ausstellungsfilm der Vogelwarte Sempach, der mit außerordentlich schönen Bilder die faszinierende Welt der Vögel nahe brachte. Wir unterhielten uns über seinen Kinofilm "Welcome to Zwitscherland", der im Herbst starten wird. Der Film hinterfragt das Schweizgefühl oder versucht durch die Welt der Vögel zu zeigen, dass es keine typische Schweiz geben muss.  (Bild: Nicole Trucksess, Novitats)

Ihr Lachen ist bezaubernd. Die aus Basel stammende und in Hamburg lebende Schauspielerin Charlotte Schwab erfreut sich in Deutschland einer großen Fangemeinde. Ihre vielen Rollen in Fernsehfilmen zeigen ihr Facettenreichtum des Darstellens und der Einverleibung von Figuren. 2014 im Stadtheater Olten.

(Bild André Albrecht)

Im Kulturkeller La Marotte in Affoltern am Albis durfte ich Heinz Lüthi und Beat Hüppin moderieren. Beide schrieben Bücher über Schicksale in den Bergen. Lüthi recherchierte an einer Mordanklage in einem Bündner Hintertal vor rund 100 Jahren und Beat Hüppin spürte Geschichten nach, die zeigen, wie einfache Menschen in den Bergen mit der Herausforderung eines Staudammprojektes konfrontiert wurden.

 

Brigitte Schär verblüfft mich immer wieder mit ihrer Wucht und Kraft der Geschichten. Wenn sie so in Fahrt kommt und beginnt eine Posaune zu singen, dann packt sie den Saal bis zum letzten Platz. Hier in der Alten Schützi in Olten.

(Foto von André Albrecht)

Seine Geschichten über den Friedhofsgärtner Luzi sind skuril herrlich. Meine Begegegnungen - ob im Kellertherater in Tägerig oder Bremgarten oder in der Stanzerei in Baden - haben einen Nachhall zwischen dem Bedürfnins laut zu lachen oder über den Tod nachzudenken.

Philippe Galizia hätte in Wien sofort ein Fanpublikum ... wenn sie sein wunderbares Aargauer-Deutsch verstünden.

(Foto von André Albrecht)

Die beiden schreiben und lesen nicht nur szenisch Krimis der origninellen und witzigen Sorte, sondern erzählen Geschichten aus Orstnamen von Gemeinden in den Ländern Schweiz, Deutschland und Österreich.

Judith Stadlin und Michael van Orsouw verblüfften das Publikum hier in der Alten Schützi Olten.

(Foto: André Albrecht)

Geduldig signierte John Cleese die Bücher der schlangenstehenden Fans an Sprachsalz in Hall in Tirol 2016. Magdalena Kauz und Urs Heinz Aernischauten, dass es schön gemütlich blieb.

Doch ein Besucher wollte von ihm nichts signiert, sondern eine Frage beantwortet haben. Diese überraschte Cleese etwas, aber er erklärte, dass man über diese wichtige Frage sehr gut nachdenken müsse und dafür fehlte ihm an diesem Abend die Zeit.

Wer wissen möchte, welche Frage der Gast John Cleese stellte, darf sich gerne melden.

(Das Bild stammt von dem sympathischen Fotografen Denis Mörgenthaler)

Als bekannt wurde, dass John Cleese am Literaturfestival Sprachsalz 2016 doch auf der Terrasse auftrat, versammelten sich rund 500 Menschen drum herum. Heinz D. Heisl gelang die Einladung und Ernst Gossner das virtuose Vorlesen der Deutschen Übersetzung. Ich holte ihn vom Hotelzimmer ab um ihn zur Bühne und zur Signierstunde zu begleiten. Ich schaute auf den um einiges höher gewachsenen Star hoch und sagte, dass ich quasi sein Personenschützer sei. Er lächelte, sah auf mich herunter und meinte: "Realiy?".  Beim Abendessen nach der Lesung ließ er uns wissen, dass er viel zu wenig von der deutschsprachigen Kultur wisse aber sein Deutsch kann sich hören lassen. (Foto von Volker Dittrich)

Über die Herausforderungen der Tourismusbranche der Schweiz und was das Land ausmacht unterhielten im Sommer 2016 sich auf Einladung des Lionsclubs im Hotel Schweizerhof in Lenzerheide: Giancarlo Pallioppi (Hotel Kurhaus Lenzerheide, Andreas und Claudia Züllig (Hotel Schweizerhof Lenzerheide) und der Filmemacher Rolf Lyssy (leicht verdeckt vom Moderator). Fazit: Wenn die Kultur und die Begeisterung für die Gastfreundschaft gepflegt und gefördert wird, kann mit Zuversicht in die Zukunft investiert werden.

An der Eröffnung der ersten Ausgabe von Sprachsalz in der Goldstadt Pforzheim (Baden-Württemberg) waren wir alle gespannt auf die Resonanz. Wäre nicht nötig gewesen; das Publikum war zahlreich und begeistert.

Dazu beigetragen haben auch die Schauspielerin Ariela Sarbacher (vorne links), Thomas Sarbacher (neben dem Verfasser) und hinten Michael

Stavarič.

(Foto von Marc Tschudin)

Lukas Holliger veröffentlichte 2015 sein erstes Buch "Glas im Bauch" mit Erzählungen, die überraschen. Seine Ideen, seine Ansätze sind lesenswert und ich würde behaupten, dass Menschen aus der Theaterwelt eine neue oder eine anders angereicherte Art in die Literaturszene miteinbringen. Die Aufnahme stammt aus dem Stadttheater Olten anlässlich der Buchmesse.

(Foto von André Albrecht)

Marcel Reif kennt alle Fußballstadien der Welt, ist ein charmanter Moderator mit Eigenironie und nach unserem Gespräch an der Buchmesse Olten sagte er für ein weiteres in Lenzerheide zu. Reif versteht es, die Faszination des Fußballs dergestalt zu erklären, dass man nicht umhin kommt, das nächste Regionalspiel im eigenen Dorf mit neuen Augen zu sehen.

(Bild von André Albrecht)

Sie ist Krimiautorin und Verlegerin. Sie lebt für ihre Geschichten und ist immer wieder anzutreffen, wenn es um mörderische Geschichen helvetischer Natur angeht. Das Gespräch mit Silvia Götschi im Stadttheater Olten machte Freude.

(Bild von André Albrecht)

Mitra Devi weiß genau, wie ihre Kriminalromane schlussendlich daherkommen, eine Art Architektin ihrer Geschichten. Peter Hänni, weiß in etwa um was es gehen soll in seinen Büchern,  merkt aber beim Schreiben, dass es doch noch eine andere Richtung nehmen kann. Michel Theurillat stammt zwar aus Basel aber in seinen Romanen lotet er die Zürcher Seele gekonnt aus. Charlotte Schwab ist nicht nur als Kommissarin in Deutschen Fernsehfilmen bekannt, sondern auch als Charakterintensive Schauspielerin auf Bühnen. (Bild von André Albrecht)

Für einen Videobeitrag saßen wir uns in die PBZ-Bibliothek am Lindenplatz Zürich. Amina Abdulkadir ist Künstlerin und Autorin und veröffentlichte bei BAES das schöne Buch mit wunderbaren Kurztexten «Alles, nichts und beides».  Was ich zu ihr und zum Buch zu sagen habe, lesen Sie hier per Mausklick.

 

 

Seine Begeisterung, sein Wissen und seine Lust am Wetter steckt an. Wir haben schon einige Talks hinter uns an verschiedenen Orten im Land und man lernt nie aus. Thomas Bucheli, der Wetter-Mann des Schweizer Fernsehens SRF versteht es, unseren vielen Fragen über das drittwichtigste Thema des Lebens verständlich zu erklären.

Hier in Twann am Bielersee erklärt er, dass schöne optische Wetterbilder meteorologisch nicht immer aufregend sein müssen.

 

Die Internationalen Literaturtage Sprachsalz in Hall in Tirol gehörten gemäß einem Artikel im Wiener "Falter" zu den besten im Land. Ob das stimmt, müssen Sie entscheiden.

Auf jeden Fall macht es einen heiden Spaß mit im Kuratorium zu sein. Valerie Besl (ganz links) betreut professionell und mit Herz unsere Medienabteilung. Max Hafele stärkt und motiviert das ganze Projekt mit seinem Netzwerk im Bereich Sponsoring. Magdalena Kauz ist das Nervenzentrum, bei ihr kommen alle Drähte zusammen, sie versteht es auch, die Truppe zusammenzuhalten. Heinz D. Heisl schreibt hohe Lyrik, abgrundtiefe Prosa und herrlich tiefschwarze Songs und genau mit dieser Art gibt er dem Festival die Seele, die einfach passt. Elias Schneitter ist Verfasser beglückender Bücher und der herzliche Geist wenn es um die Beatniks und die Finanzen geht. Ulrike Wörner analysiert Literarisches mit einem der schärfsten Auge, die ich kenn und bildet die zweite Back-Office-Säule ohne die das Ganze nicht möglich wäre. Und Ernst Gossner betätigt sich heute nicht mehr als  Schauspieler, weil er zwischen Österreich und den USA als Filmemacher jettet aber wenn er doch wieder auf der Bühne die Text leist, dann meine Lieben...

Hier wurde er 80 und wissen Sie was? Rolf Lyssy genießt es. Unsere Freundschaft dauert schon vor unserem gemeinsamen Buch im Jahre 2007. Nebst seinen Filmprojekte liebt er es, zum Beispiel am Frühstückstisch im Hotel Schweizerhof in Lenzerheide über die wesentlichen Dinge zu diskutieren.

 

Hinter uns genießen die Buchhändlerin aus Schöftland Susan Müller und die Roman- und Drehbuchautorin aus Münster Sandra Lüpkes.

Das sympathische Baden-Württemberg ist die Heimat eines riesigen Waffenherstellers, der in manchen Krisengebieten für unglaubliches Unheil mitverantwortlich ist. Das veranlasste den Bestsellerautor Oliver Bottini, zu recherchieren um mit den Resultaten einen Roman zu schreiben, der einen nicht loslässt. Auf Einladung des Kulturbüros Konstanz unterhielten wir uns über die Hintergründe, nicht aber auch unseren Humor und gute Stimmung dabei zu verlieren...

 

Wir hatten eine schöne und intensive Zeit für die Veranstaltungsreihe züri littéraire im Kaufleuten Zürich. Mona Vetsch und Röbi Koller moderierten mit Lust und Liebe für die Bücher, mit mir als Hintergrundprogrammierer - aber eigentlich haben wir das zu Dritt gemacht, das Programm.

Sie luden mich anlässlich "Zürich liest" auf einen Kahn auf dem Zürichsee ein mit der Bitte um Buchtipps. Spontan sagte ich zu auch wenn ich vor Ort nicht so fitt war aber es machte Freude.

Wir begegneten uns zum ersten Mal in Basel. Damals war Urs Allemann noch Feuilleton-Chef bei der guten alten Basler Zeitung, die es heute nicht mer gibt. Immer wieder trafen wir uns auf Podien und Festivals. Hier auf Einladung der Buchhandlung Wortreich in Glarus. Allemann macht mit unsere Sprache eine Kunst, die Tiefen öffnet, von denen wir nichts ahnen.

(Bild von der Buchhandlung Wortreich)

2014 unterhielt sich die Kolumnisten Jörg Meier, Sabine Reber und Bänz Friedli über die kleine Form der Literatur. Eine Autorin hätte noch kommen sollen aber hat es voll verschlafen...

Das war im Stadttheater Olten an der Buchmesse.

"Novitätenschau" heißt die Reihe im Literaturhaus Zürich. Kurz vor Jahresende oder eben vor Weihnachten sitzen wir da und dürfen über unser Buchentdeckug frei heraus schwärmen.

Mona Vetsch ist eine Vielleserin, Beatrice Stoll führte nach dem Gründer Richard Reich erfolgreich das Haus über nicht wenige Jahre und Simona Fischer gehörte zum Dream Team des Hauses. Es war ein fröhlicher und bunter Abend.

 

In ihrem Bestseller "Platzspitzbaby" erzählt Michelle Halbheer über ihre Kindheit unter dem Schatten einer schwer drogenkranken Mutter. Die Lektüre vermittelt einerseits eine Hölle von Kindsein und andererseits dass trotzallem Chancen eines Neubeginns möglich sind. Wir besuchten viele Schulen, Buchhandlungen, Bibliotheken und Kleinkunstbühnen um im Gespräch der Umgang mit Drogen einzukreisen. Wir haben den Kontakt nicht verloren und Michelle ist weiterhin aktiv und tätig und die Musik ist für sie ein wichtiger Anker.

Auf Einladung von Jürg Baumgarnter der Firma Data Connect stellte ich 2014 über das große Thema Big Data folgenden Podiumsteilnehmern Fragen:

Daniel Röthlin (CEO exlibris), Jürg Baumgartner (Inhaber Data Connect), Hanspeter Thür (Eidgenössischer Datanschützer), Martin Haas (IT-Services Migros) und Patrick Schünemann (Bedag AG). Im schönen Resort Widenmoos in Reitnau war das und den Bericht kann hier gelesen werden: http://dataconnect.ch/files/dinetalk_news2015.pdf

 

Sie schrieb Romane und Krimis immer mit einem kritischen Blick auf unsere Gesellschaft und ihre ebenso kritischen Kommentare als in der Schweiz lebende Deutsche über unsere Mentalität sind gut nachvollziehbar. Heute lebt Simone Klein in Baden-Baden. Hier an der Buchmesse Olten unterhielten wir uns über Ihr Schreiben. (Foto André Albrecht)

Delia Mayer lernte ich durch ihre Musik kennen und dann als Schauspielerin u. a. für den Schweizer TATORT. Sie verkörpert Charakteren mit Tiefen und Komplexität mit Bravour. Auch im aktuellen Spielfilm "Die letzte Pointe" von Rolf Lyssy spielt sie eine wichtige Rolle. Hier in Gränichen unterhalten wir uns über Anekdoten und das Wirken auf dem Drehset und Bühnen.

 

Im schönen Schloss Wildegg im Kanton Aargau gibt die Lyrikerin, Romanautorin und Gartenkolumnistin Sabine Reber dem Publikum Auskunft über das Leben zwischen Poesie und Garten. Sie kandierte für die Grünen im Kanton Bern für den Nationalrat und setzt sich regelmäßig für Nachhaltigkeit und Naturnähe ein. Ihre Liebe zu den Blumen entdeckte sie in Irland und brachte sie wieder zurück in die Schweiz.

Sportreporter Waldemar Hartmann erzählt im Stadttheater Olten 2014 über sein Verhältnis zum Fußball während SRF Meteo-Moderatorin Daniela Schmucki uns zeigt, wie das Wetter faszinierend sein kann als Job.

Was haben die beiden Damen gemein? Der mutige und verspielte Umgang mit Tönen und Worten. Das erstere tut die aus dem Saarland stammende Nicole Johänntgen und das zweitere die aus Basel stammende Daniela Dill. Beide zusammen ließen hier im aargauischen Gränichen das Publikum abheben, so dass wohl ziemlich alle nach dem Matinee in den Sonntag Nachmittag entfleuchten.

 

Eigentlich war es der Autor Beat Gloor, dass der Kontakt zur Stanzerei Baden zustande kam. Es ging um eine Idee, etwas anderes zu machen als nur Konzerte, Lesungen oder Theater. Im Hotel Schweizerhof Lenzerheide saß ich mit der SRF-Moderatorin Monika Schärer und dem AZ-Kolumunisten Jörg Meier in der Lobby zusammen. Daraus entstand die Reihe "Alles Aargau", eine Art Show über und für den Kanton Aargau mit all seinen Facetten. Es machte Freude und den beiden Regionalzeitungen Die Botschaft in Klingnau und Der Reussbote in Mellingen sei für ihre Unterstützung gedankt, so wie auch dem Dream Team der Stanzerei Baden.

An der Buchmesse Olten 2015 unterhielt ich an zwei Messetagen mit Schreibenden über ihre aktuellen Arbeiten. Von links: Roger Strub bekannt für seine spannenden und zum Teil deftigen Krimis. Lukas Holliger, der Theatermacher, SRF-Radiomann und Autor zweier lesenserten literarischen Bücher. Salina Luchsinger, die hier ihre Erzählungen vorstellte, die von ihrer Schwester Barbara Luchsinger wunderschön illustriert wurden. Und C. B. Stoll, der einen intensiv recherchierten Thriller rund um die Ernährungsindustrie- oder Mafia schrieb. Die Idee der Veranstalter, während der Messe Kurzlesungen zu machen, hat nicht so richtig funktionert. Die einen Gäste nahmen es sportlich, von anderen höre ich nichts mehr, sag aber keinen Namen.

(Bild von André Albrecht)

Am Festival "Dichter dran" 2013 in Konstanz unterhielten wir uns im schönen Saal des Rheintorturms über die Findung von den richtigen Worten in der Poesie.

Mit Ulrich Koch, Jan Wagner und Ursula Krechel. Es war heiß und das Publikum wähnte sich in der Werkstatt dreier Schreibmenschen, die zeigten, wie die gute alte Deutsche Sprache immer wieder zu verzaubern vermag.

(Bild von Südkurier / Russ)

"Tannöd" hieß der gewaltige Bestseller, der nochmals durch die Verfilmung für Diskussionen sorgte. 2013 gab Andrea Maria Schenkel in Konstanz Auskunft über den Umgang mit dem Erfolg und ihren ebenso lesenswerten Roman "Finsterau". Der Saal war brechend voll, das Bild machte ein Journalist der Zeitung Südkurier und wir genossen anschließend auf Einladung des Kulturbüros ein feines Esssen.

Übrigens, der Journalist bat uns mit dem Publikm im Rücken ablichten zu lassen. Damit am nächsten Tag mehr Leute die Zeitung kaufen, weil sie sich dann sehen können...

 

Für Radio Freirad Innsbruck interviewte ich Andrea Maria Schenkel. Hier anklicken und hören.

Zuerst publizierte sie nur digital und das zum kleinen Preis aber mit einem großen Erfolg, die Anja Berger aus Basel. Dominik Bernet - aus aus Basel stammend - hingegen publizierte Romane in klassischer Manier und schreibt Drehbücher ("Marmorera", "Der Bestatter" und "Die letzte Pointe"). Hier in Steinhausen erzählten die beiden ihren sehr unterschiedlichen Werdegang zum Schreiben.

 

10 Jahre fungierte ich als literarischer Gastgeber im Hotel Baseltor in Solothurn. Ein wunderschöner und anregender Abend war mit dem Poet Urs Allemann und dem Schriftsteller und Verleger Markus Bundi. Allemann stellt unsere Sprache dergestalt kopf, dass sie uns neu daher kommt. Und Bundi ist nicht nur Lyriker, sondern ein genauer und feiner Erzähler und ermöglicht mit der "Reihe" beim Wolfbach Verlag vielen Gedichten den Weg ins Rampenlicht. War das vielleicht 2012? (Bild von André Albrecht)

Mit Felix Philipp Ingold, Lorenz Langenegger, Angelika Overath, Christine Lötscher, Beatrice Stoll, Manuela Waeber und Bettina Spörri in Zürich (Bild: ART-TV.ch).

Ein schöner Anlass, als ART-TV.ch noch die Literaturperle vergab. Wann das genau war, weiß ich nicht mehr. 

 

2013 erklärte die Krimiautorin, Lyrikerin und Malerin Mitra Devi in der Gemeindebibliothek Buchs ZH wie präzis sie ihre Geschichten gestaltet und auch das Personal dazu sehr überdacht erstellt. Überraschungen gehören dazu und das Ändern der Story im Laufe des Schreibens auch aber ihre Romane überzeugen nicht nur in der Detailtreue, sondern auch in der Logik der Geschichten. Ihr Gespür für Charakteren und ihr oftmals ironischen Unterton schätzen eine große Leserfangemeinde.

Zsuzsanna Gahse und Alban Nikolai Herbst

waren zu Gast an Sprachsalz 2011. Ihre Schreibkunst sind so was von weit auseinander aber man verliebt sich in beide Literaturwelten. Er wuchtig, ausladend, vielschichtig wie intensiv und sie knapp, still, genau, zugespitzt. Beide schreiben sich um ihr Leben herum mit Ironie und menschlicher Tiefe. Auch abseits von Bühne und Programm mit Lust an der Auseinandersetzung.

 

 

 

Auf der Terrasse des Parkhotels in Hall in Tirol anlässlich Sprachsalz 2011 präsentierten wir den sehr lesenswerten ersten Roman von Monica Cantieni Grünschnabel. Das Buch beginnt mit "Mein Vater hat mich für 365 Franken von der Stadt gekauft." Neugierig? Lesen. Ob sie heute noch schreibt? Ich würde es ihr empfehlen.

(Bild Sprachsalz)

 

Mit Rolf Herrmann in Konstanz anlässlich des Festivals "dichter drang". Seine Poesie, seine Art der literarischen Wahrnehmung der Dinge des Lebens vermischt mit seinem Walliser Flair machen seine Texte zu einem Muss.

Es war ein bunter Abend, in La Punt (Graubünden) mit Xavier Koller, Monika Schärer, Rolf Lyssy und Paul Riniker. Wir unterhielten uns über die Globalisierung und den Schweizer Film. Als ich fragte, ob es eine typische Art des Schweizer Films gebe, so wie zum Beispiel die Nordischen oder die Französischen gingen die Meinungen auseinander.

 

Das war 2011. Inzwischen ist viel passiert aber eigentlich wäre es interessant, wie die Podiumsgäste heute auf diese Frage antworten würden.

Hier noch der Link zum Bericht in der Engadiner Post: http://dsb.engadinerpost.ch/…/CPN_…/28742_102_2011_09_01.pdf

Daniela Dill, Simon Chen und Tanja Kummer reisten mit mir nach Schöftland in ein Kleinkunsttheater. Ihr Textspiel, ihre Performance - wie man heut liebend gerne sagt - und ihre Geschichten entzücken immer wieder.

Das könnte 2013 gewesen sein.

Der damalige Veranstalter der BuchBasel und Verleger Egon Ammann rief mich an und fragte mich, ob ich ein Sachbuch moderieren könne. Ich sagte blind zu und erfuhr dann, dass es sich um die Pro7-Moderatron Sonya Krauss handelte. Ihr Buch "Baustelle Mann" war ein Bestseller, von dem ich noch nichts wusste. Ich machte mich fernsehend und lesend schlau und reiste mit Befürchtungen nach Basel Das Gespräch mit ihr über das Verhältnis zwischen Frau und Mann vor rund 200 Menschen macht so richtig Spaß und ich genoss den Humor dieser Frau!