Schon als kleiner Junge stand er mit dem Fernglas auf der Wiese oder im Wald und spähte nach den Gefiederten. Während seiner Ausbildung zum Schriftenmaler mit Besuch der Berner Kunstgewerbeschule wurde ihm eine Rot- Grünfarbenblindheit attestiert, was ihn veranlasste, den Wunsch, sich ornithologisch weiterzubilden etwas zurückzustellen, in der Meinung, dass das überhaupt nicht ginge: Vögel beobachten ohne entsprechende Farbenwahrnehmung.

Bis vor ein paar Jahren, als die Naturfreundin Ruth Grünenfelder, ihn fragte, ob er die Feldornithologische Ausbildung von BirdLife mit ihr mitmache. Auf Anfrage ließ BirdLife ihn wissen, dass es sehr bekannte Ornithologen gebe, die farbenblind seien, was ihn wieder Mut fassen ließ und sich dann entschloss, in Richtung Vogelkunde und Ökologie bildungstechnisch durchzustarten. Nebst verschiedenen Kursen absolvierte er dann die Ausbildung FOK 1 und FOK 2 mit Diplom Feldornithologe von BirdLife. Während weitere Ausbildungsstationen anstehen, wie zum Beispiele Seminare über Seeschwalben oder Segler, bietet er Exkursionen an für alle, die sich für das interessieren, was unsere Lebensgrundlage ist: Die Natur.

 

Urs Heinz Aerni ist Mitglied bei BirdLife Schweiz, Naturschutzgruppe Binz, Pro Natura, Ala und Vogelwarte Sempach. 

Zürich West

Urs Heinz Aerni absolvierte die Ausbildung zum Dipl. Feldornithologen FOK BirdLife und befindet sich in weiteren Fortbildungen. Er gibt Exkursionen und leitet auch Wanderungen u. a. für das Hotel Schweizerhof Lenzerheide. Möchten Sie ihn für einen Rundgang im Wald, am See auf den Feldern buchen? Dann schreiben Sie eine E-Mail.

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Die Zeitung Novitats berichtet über die Pfingstexkursion von BirdLife Zürich 2017 in der Region Albula (Graubünden)
Novitats über Pfingstexkursion 1.pdf
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Hier der zweite Teil des Berichtes über die Pfingstexkursion 2017 in der Region Albula (Graubünden)
Novitats über Pfingstexkursion 2.pdf
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Es gibt immer was zu entdecken, draußen in der Natur. Exkursion mit dem Natur- und Vogelschutzverein Tägerig Bilder von Gianna Schneeberger

Es lässt sich auch gemütlich sitzend viel sehen. Hier am Heidsee in Graubünden beobachtend von Reiherenten, Zwergtaucher, Wasseramsel, Stieglitze, Grünfinken, Gartenbaumläufer, Tannenmeisen, Graureiher, Tafelenten, Wacholderdrosseln, Felsenschwalben, Alpendohlen, Erlenzeisigen und einer Klappergrasmücke!

Foto von Nicle Trucksess (Novitats)

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Kolumne Der Erlenzeisig Novitats 2017.pd
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